Hochzeiten

Liebes Hochzeitspaar,

wir freuen uns, dass Sie sich entschlossen ha­ben, Ihr Ja zueinander durch einen Gottesdienst zu unterstreichen. Im Gottesdienst bekräftigen Sie, dass Sie einander als Gabe Gottes sehen und dass sie einander ein Leben lang zur Seite stehen wollen.

Dies ist nicht immer einfach, das zeigen manche gescheiterten Beziehungen. Deshalb machen wir uns in diesem Gottesdienst bewusst, was das Zusammenleben von zwei Menschen von ihnen selbst erfordert , und wir bitten um Gottes Segen und Beistand für Ihre besondere Beziehung. Wir wollen fröhlich und nachdenklich mit Ihnen diesen Gottesdienst feiern.

 

Wir beglückwünschen Sie und freuen uns mit Ihnen auf Ihren großen Tag!

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit dem Gemeindebüro auf, um sich zu erkundigen, zu welchen Terminen eine Trauung in der Regiswindiskirche bzw. Martinskirche möglich ist.

Telefon 07133/988310

 

Für die Vorbereitungen Ihres Hochzeitsfestes und für Ihren Hochzeitstag wünschen wir Ihnen viel Freude, gutes Gelingen und Gottes Segen!

Standesamtliche Trauurkunde

Eine kirchliche Trauung darf nicht statt­finden, wenn keine Urkunde über die standesamtliche Trauung vorliegt. Geben Sie diese also mög­lichst schon am Vortag auf dem Pfarramt ab, oder brin­gen Sie sie spätestens zum Traugottes­dienst mit.

Traugespräch

Rechtzeitig vor der Trauung findet mit der Pfar­re­rin bzw. dem Pfarrer, der für Ihren Gemein­debe­zirk zuständig ist, ein aus­führliches Trau­gespräch statt. Dabei wird über die Bedeutung der kirchli­chen Trau­ung, die Vorbereitung und den Ablauf des Traugottesdienstes gesprochen. Alle an­ste­henden Fragen können dabei geklärt werden.

Besondere Fragen

Bei konfessionsverschiedenen Paaren:

ei­ne ökumenische Trauung gibt es leider nicht. Es ist nur eine evangelische Trau­ung unter Be­teili­gung eines katholischen Priesters möglich oder umgekehrt. Dafür müssen aber beide Pfarrämter rechtzeitig benachrichtigt werden.

 

Wenn eine/r der Eheleute keiner christlichen Kir­che oder einer anderen Religion angehört, kann ein Gottesdienst anlässlich einer Ehe­schließung gefeiert werden. Der Ehepartner, der nicht in der Kirche ist, muss in dem Fall den Glauben seines Partners ak­zeptieren.

 

Gehört keiner der Eheleute der evangelischen Landeskirche an, ist eine kirchliche Trauung bei uns nicht möglich.

 

Trauanfragen von Paaren, die nicht in Lauffen wohnen:

Eine kirchliche Trauung für auswärtige Paare ist in Lauffen nur  möglich, wenn

  • Braut oder Bräutigam den überwiegenden Teil ihres Lebens in Lauffen gewohnt haben
  • oder die Eltern des evangelischen Teils des Hochzeitspaares hier wohnen
  • oder die Eheleute hier in der Gemeindearbeit aktive MItarbeiter sind

 

Auswärtige Trauungen, die keinen Bezug zu Lauffen haben, werden lt. Trauordnung §2(2) abgelehnt: Zuständig für die kirchliche Trauung ist das Pfarramt, in dessen Seelsorgebezirk entweder die Braut oder der Bräutigam oder ihre Eltern den Wohnsitz haben.

Bedeutung der christlichen Ehe

Nach der Bibel ist es nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ein Mensch braucht den andern – wir sind beziehungsreiche Wesen. Wir glauben, dass uns die Menschen, mit denen wir leben, die wir lieben und die uns lieben, von Gott an un­sere Seite gegeben wurden. Wir vertrauen dar­auf, dass Gott uns in schwierigen Zeiten bei­steht, damit wir gemeinsam Krisen überstehen. Deshalb bejaht das Paar im Traugottesdienst ein Versprechen, das in der Regel folgenden Wort­laut hat:

„XX willst du mit YY als deiner Ehe­frau /deinem Ehemann nach Gottes Gebot und Verheißung le­ben, sie/ihn als Gottes Gabe lie­ben und ehren und ihr/ihm in Freude und Leid treu bleiben ein Leben lang, so antworte: ‚Ja, mit Gottes Hilfe’.“

 

Sie können sich auch gegenseitig ein Trauver­sprechen zusprechen, das Sie selbst formulieren können und das so lauten kann:

„Ich nehme dich, XX, zu meiner Ehefrau /meinem Ehemann. Ich möchte dich als Gottes Gabe für mich annehmen, dich ehren und lie­ben. Ich will mit dir ein Leben lang zusammen­sein in schönen und in den schweren Tagen. Dazu brauche ich die Hilfe Gottes, der die Liebe selbst ist und uns bei­steht.“

 

Darauf reichen Sie einander die Hand und die Pfarrerin/der Pfarrer spricht Ihnen unter Hand­auflegung Gottes Segen für die Ehe zu.

Gestaltung des Gottesdienstes

Herzlich laden wir Sie auch dazu ein, Ihren Trau­gottesdienst selbst mitzugestalten. Da ist zunächst das Bibelwort, das Sie als Trau­spruch auswählen. Er soll Sie an Ihre Trauung erinnern und Sie in schönen und schweren Ta­gen begleiten. Geeignete Trausprüche finden Sie auch im Internet unter www.trauspruch.de.

 

In der Regel werden drei Lieder im Gottes­dienst gesungen. Welche wollen Sie gerne sin­gen?

 

Wenn Verwandte, Freundinnen oder Freunde den Gottesdienst musikalisch mitgestalten wollen (Sologesang, Musikstücke, Chor...), sollten sie in Kontakt mit der zuständigen Pfarrerin/Pfarrer und des Organisten treten, damit der Gottesdienst zu einer Einheit gestaltet werden kann.

 

Auch beim Fürbittengebet oder wenn Sie weitere Texte im Gottesdienst wünschen, können sich Ihre Trauzeugen oder andere Ihnen verbundene Menschen gerne beteiligen oder es in Absprache selbst formulieren.

 

Feierlicher Einzug

Bei einem evangelischen Gottesdienst betreten Sie als bereits Verheiratete gemeinsam die Kirche, um unter der Fürbitte der Gemeinde, Gott um seinen Segen für Ihre Ehe zu bitten.

Die Form der Brautübergabe vom Vater an den Ehemann widerspricht dem evangelischen Eheverständnis und der grundsätzlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau nach neutestamentlichem Verständnis.

 

Wenn Sie einen besonderen Blumenschmuck wünschen, können Sie das bei einem Gärtner ihrer Wahl in Auftrag geben, oder Sie gestalten ihn selbst. In jedem Fall sollten Sie das aber mit der jeweils zuständigen Mesnerin besprechen.

 

Für die Regiswindiskirche:

Frau Irma Polster, Telefon 0 71 33 / 96 46 26

 

Für die Martinskirche:

Frau Eleonore Hergert, Telefon 0 71 33 / 45 51

Fotografieren

Nach der Ordnung unserer Landeskirche ist es nicht  gestattet, während des Gottesdienstes zu fil­men oder zu fotografieren. Erinnerungs­fo­tos können gern nach dem Gottesdienst gemacht werden. Wir bit­ten um Ver­ständnis. Bitte weisen Sie auch Ihre An­ge­hörigen darauf hin.

Ausnahmen sind nur in enger Absprache mit dem/der zuständigen Pfarrer/Pfarrerin möglich.

Nach dem Gottesdienst

Nach dem Gottesdienst ist es üblich, eine Kollekte in die Opferbüchsen am Ausgang zu geben. Mindestens die Hälfte davon ist für Aufgaben unserer Kirchengemeinde bestimmt. Die andere Hälfte kann für einen anderen gemeinnützigen Zweck bestimmt werden.

 

Falls Sie nach dem Gottesdienst einen Sektempfang machen wollen, ist der Platz hinter Kirche der richtige Ort – bei schlechtem Wetter auch der Chorraum der Regiswindiskirche. Beachten Sie, dass hierfür ein Zeitrahmen von maximal einer Stunde vorgesehen ist.

Für die Verpflegung innerhalb der Kirche gilt die Einschränkung, dass wegen der einfacheren Reinigung nur „trockenes“ Fingerfood  gereicht werden darf. Aus dem gleichen Grund dürfen Blumen nur außerhalb der Kirche gestreut werden. Das Werfen von Reis oder künstlichen Blumen und das Aufsteigenlassen von Tauben ist grundsätzlich nicht erlaubt.

Ein Infoschreiben hierzu finden Sie unter folgendem Link

Parken

Bei der Regiswindiskirche sind nur wenige Parkplätze vorhanden. Sie sind dem Hochzeitswagen und den Fahrzeugen gehbehinderter Personen vorbehalten. Alle anderen Hochzeitsgäste bitten wir, ihre Autos auf dem Kiesplatz zu parken, also am Neckar unterhalb der Kirche.

Wenn Sie einen Brautzug machen möchten, können Sie gerne unter Glockengeläut vom Kiesplatz zur Regiswindiskirche hinaufziehen.

 

 

Im Gottesdienst am Sonntag vor Ihrer Trauung wird im Rahmen der Abkündigungen auf Ihren Traugottesdienst  hingewiesen -  die Namen werden verlesen und ihr gemeinsamer Lebensweg Gottes Segen anbefohlen. Wir laden Sie zu diesem Gottesdienst herzlich ein.

 

 

 

Zuständiger Webmaster: Markus Hanselmann. E-Mail

Vor allem seid darauf bedacht,

dass Liebe unter euch lebendig bleibt.

Denn Liebe findet ihren Weg über jeden Abgrund hinweg, der sich zwi­schen uns auftut.

Sie vergibt und findet Vergebung.

 

1. Petrus 4, 8