Innenrenovierung 2021

Von Januar bis ca. Juli 2021 wird unsere Regiswindiskirche für Gottesdienste nicht zur Verfügung stehen, da sie im Innenraum saniert wird.

Bei einer Bauschau des KGR wurden im Chorraum bereits Schmauchspuren am Holzboden festgestellt neben den Heizungsrohren. Dies führte dazu, dass wir eine Beratung durch das zuständige Baureferat des Oberkirchenrats in Anspruch nahmen, um hierfür Lösungen zu suchen. Dabei wurde u.a. festgestellt, dass die gesamte Elektrik der Regiswindiskirche den aktuellen Sicherheitsvorschriften nicht mehr genügt und auch die Heizkörper im Kirchenschiff dringend ausgetauscht werden müssen.

Nach eingehender Prüfung welche Heizungsmöglichkeiten für uns in Frage kommen haben wir uns für eine elektrische Unterbankheizung entschieden, die nicht mehr versucht den gesamten Kirchenraum zu erwärmen, sondern ein Wärmegefühl am Sitzplatz entstehen lassen soll. Im Chorraum soll dabei der knarrende Holzboden und das asbesthaltige Isolationsmaterial entsorgt werden und ein Steinboden mit Fußbodenheizung eingebaut werden.

Wenn wir nun schon alle Bänke ausbauen bietet es sich an, diese auch zu sanieren und auch die Kirchenwände im Kirchenschiff restauratorisch zu sanieren. Auch die Lamellenöffnungen über dem Westseitenfenster müssen abgedichtet werden, weil es dort immer wieder zu Wassereinbruch in der Kirche hinter der Orgel kam.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen betragen 750.000-800.000,- Euro. Wir sind dankbar für jede finanzielle Unterstützung.

 

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Was bisher geschah:

In den Gottesdiensten und im Gemeindebrief haben wir um HelferInnen gebeten, die uns ab dem 4. Januar beim Ausbau und Abtransport der Kirchenbänke, Stühle, Polster, Podeste... helfen. Wir sind sehr dankbar für die vielen fleißigen HelferInnen, die sich dafür gemeldet haben. Die Arbeit verlief so gut, dass wir bereits am 5. Januar zur Mittagessenszeit mit allem fertig waren und die Bänke in einer Halle der Firma Schunk untergestellt werden konnten und die alten Heizungsrohre der Schrottsammlung des Jugendwerks zur Verfügung gestellt werden konnten.

Vielen herzlichen Dank allen Mitarbeiterinnen, der Firma Schunk für die Bereitstellung der Halle, dem Jugendwerk und Johannes Schäffer für den Lkw.

 

 

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Bilder vom Ausbau der Kirchenbänke 4.+5. Januar 21

11. Januar: Es geht los mit den Handwerkern

Ein Halteverbotsschild sperrt die Parkplätze neben der Regiswindiskirche schon übers Wochenende und dann am Motag früh geht es los: Elektriker, Schreiner, Orgelbauer, Gerüstbauer und auch der Architekt sind alle gekommen. Pläne werden aufgeschlagen, Material ausgeladen und dann begonnen mit ersten Abdeckarbeiten zum Schutz von Altar und Orgeln. Im Chorraum entsteht eine Einhausung zum Schutz vor asbesthaltigem Material das ausgebaut werden muss. Der Altar und das Kreuz werden komplett verkleidet, die Orgelpfeifen teilweise ausgebaut und im Schläuchle sicher gelagert und die Orgeln komplett verpackt.

 

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12. Januar: Weitere Einhausungsarbeiten und Abbau von Technik

Auch heute waren wieder Schreiner, Orgelbauer, Gerüstbauer und Architekt in der Kirche beim Planen und Ausbauen von Dielen, Lampen oder Mischpult, Aufbau von Gerüstteilen und Verkleiden von der Orgel. Die Parkplätze vor dem Gemeindebüro waren bis hinter zur Kirchbergmauer alle mit Autos und Hängern belegt.

 

 

 

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13. Januar: Die Schadstoffbeseitigungsfirma baut ein dichtes Zelt im Chorraum

Der Chorraum unserer Kirche ist völlig abgeriegelt. Über einem Gerüst wurde der gesamte Chorraum mit Holzplatten und Plastikplanen abgedichtet. Eine Schleuse, bestehend aus drei Türen wurde davor gebaut und ein starkes Gebläse angebaut. Auch die Tür an der Südseite wurde ausgebaut und durch eine Holzverkleidung ersetzt. Wenn alles fertig ist wird dort ein langer Schlauch die asbesthaltige Abluft aus dem "Chorraumzelt" ins Freie blasen.

 

 

 

 

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14. Januar:  Boden im Chorraum ausgebaut, Steinmetz verfugt neu, Gerüstbau

Heute waren die Mitarbeiter der Steinmetzfirma da und besserten gerissene Fugen am Boden im Bereich des Haupteingangs aus. Auch die Gerüstbauer stellten das Gerüst hinter der Hauptorgel fertig. Es reicht nun bis zum oberen Fenster der Westseite, von wo bisher immer wieder Wasser in die Kirche eindrang. Dieser Mangel wird wohl demnächst behoben. Unter dem Asbestzelt im Chorraum läuft bereits die Absaugung auf vollen Touren und der gesamte Holzboden wurde ausgebaut.

 

 

 

 

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15.+16. Januar: Auch am Wochenende geht es weiter...

Die Steinmetzfirma settze ihe Arbeit mit der Fugenausbesserung der Bodenplatten am Freitag fort und auch die Schadstoffbeseitigung im Chorraum arbeitete weiter. Mittlerweile ist der Boden und die Heizung im Chorraum komplett ausgeräumt. Dabei wurde ständig be- und entlüftet über diesen großen Schlauch und auch die Schadstoffkonzentration (Asbest) ständig gemessen. Am Samstag arbeitete neben der Schadstoffbeseitigungsfirma auch die Holzrestauratorin. Sie umhüllte die komplette Kanzel mit einem Flies.

 

 

 

 

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Schutzverkleidungen und Chorgerüst werden angebracht

Weitere Einhausung von Orgel, Gerüstbau und Ausbau von Technik

Einhausung des Chorraums

Chorraum ohne Holzboden und Steinmetz

Bodenarbeiten, Chorraum Schadstoffbeseitigung, Kanzel