Taufe

Wir freuen uns, dass Sie Ihr Kind zur Taufe bringen möchten.

 

Durch die Taufe werden wir in die Gemein­schaft mit Jesus Christus hineingenommen. Gottes Versprechen, uns Menschen vorbe­haltlos anzunehmen, wird Ihrem Kind in der Taufe persönlich zugesagt. Es gilt ein für allemal.

 

Christsein bedeutet, diese Zusage zu beja­hen, Gott zu vertrauen und aus diesem Ver­trauen heraus das Leben zu gestalten. Ge­rade auch in Zeiten der Not will unsere Taufe uns Halt geben.

Von Martin Luther wird erzählt, dass er in schweren Stunden mit Kreide auf seinen Tisch schrieb:

"Ich bin getauft!" - Diese Gewissheit gab ihm Mut.

Termin

Die Taufe ist ein Teil des Sonntagsgot­tesdienstes. Dieser beginnt in der Regiswindiskirche um 10.00 Uhr, in der Martinskirche um 9.00 Uhr und in der Friedhofskapelle um 11.15 Uhr. In den beiden letzteren jeweils 14-tägig. Die Tauffeier findet vor der Predigt statt.    

 

Jeden Monat gibt es einen festen Taufsonntag. Der Termin richtet sich nach der frühesten Taufanmeldung und den sonstigen gottesdienstlichen Aktivitäten. Vier Mal jährlich findet darüber hinaus an einem Sonntag um 14.30 Uhr ein gesonderter Taufgottesdienst statt. Der Tauftermin wird in Absprache mit dem Gemeindebüro (Telefon 98 83 10) festgelegt.

Taufgespräch

Alle anstehenden Fragen werden im Taufge­spräch besprochen. Dazu kommt der Ge­meindepfarrer bzw. die Gemeindepfarrerin, die den Taufgottesdienst halten wird,  zu Ihnen ins Haus. Dabei sollten Sie auch die für die Taufe vorgesehene Geburts­urkunde und das Familienstammbuch be­reithalten. Bitte vereinbaren Sie ei­nen Gesprächstermin.

Paten

Im Taufgespräch wird auch die Frage angesprochen,  ob jemand das  Patenamt  bei  Ihrem  Kind übernehmen will. Zusammen mit den Eltern verpflichten sich die Paten, den Getauften den Weg des Glaubens zu zeigen und dazu beizutragen, dass sie im Glauben wachsen können. Des­halb müssen die Paten einer christlichen Kirche angehören. Für alle auswärtigen Paten benötigen wir daher eine Patenbescheinigung, die sie bei ihrem Heimatpfarramt erhalten.

 

Weitere Informationen finden Sie im Patenbrief.

Taufverpflichtung

Bei der Taufe werden den Eltern und Paten zwei Fragen gestellt:

"Wollt ihr, dass euer Kind auf den Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird?

So antwor­tet: Ja, ich will."

Eltern und Paten antworten:

"Ja, ich will."

Und:

"Seid ihr bereit, das Eure dazu beizutra­gen, dass euer Kind als Glied der Ge­meinde Jesu Christi erzogen wird? So antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe."

Eltern und Paten antworten:

"Ja, mit Gottes Hilfe."

 

Ein interessantes Internetangebot, das Eltern Hilfestellung und Tipps für die religiöse Erziehung geben möchte  sind die Elternbriefe zur religiösen Erziehung, die Sie kostenlos per Email erhalten können unter: www.vertrauen-von-anfang-an.de

Taufhandlung

Der (die) Taufende schöpft dreimal Wasser auf das Haupt des Täuflings und spricht dabei die sogenannte Taufformel:

"(Name des Täuflings),

ich taufe dich auf den Namen Gottes,

des Vaters und des Soh­nes und

des Heiligen Geistes."

Dann legt er (sie) dem Täufling die Hand auf spricht ein Segenswort.

Die Bedeutung des Wasser-Zeichens

"Die Taufe ist nicht allein schlicht Wasser,

sondern sie ist Wasser in Gottes Gebot gefasst und mit Gottes Wort verbunden"

(Martin Luther)

Das Zeichen des Wassers drückt verschiede­nes aus:

  • Wie Wasser den Schmutz abwäscht, so will uns Gott von allen Sünden reinigen und uns unsere Schuld vergeben.
  • Wie ein Ertrinkender aus dem Wasser ge­zogen und dem Leben zurückgegeben wird, so will Gott den Getauften aus einem Leben in der Gottesfremde retten und ihm in Chri­stus ein neues Leben schenken.
  • Wie Wasser irdisches Leben erst ermög-licht, so verspricht Gott den Getauften ewi­ges Leben.

Die Taufe ist ein Wasserzeichen und wie ein Wasserzeichen nur zu sehen, wenn dahinter ein Licht brennt: die göttliche Liebe. Ich bin angenommen, ohne etwas geleistet zu haben.

Wo gibt es das sonst?

Taufspruch

Die Eltern haben die Möglichkeit, zur Taufe ein Bibelwort auszuwählen. Es soll dem Kind helfen, sich an die eigene Taufe zu er­innern. Denn die Taufe will uns durchs ganze Leben begleiten als Ermutigung zum Glauben und Halt in guten und bösen  Ta­gen. Geeignete Taufsprüche finden Sie in Ihrer Bibel. Hilfe gibt es auch im Internet unter www.taufspruch.de.

Taufkerze

Nicht zwingend vorgeschrieben, aber immer beliebter ist der Brauch, eine Taufkerze bei der Taufe zu entzünden. Sie erinnert uns später noch an die Taufe und an die Zusage Jesu, „Licht des Lebens“ für uns zu sein. Taufkerzen werden oft selbst gebastelt, auch als Geschenk von Verwandten. Sie können u.a. bestellt werden bei der Buchhandung der Evang. Gesellschaft, Stadtkirchenplatz 1, 71634 Ludwigsburg, Telefon 0 71 41 / 92 30 73.

 

Weitere Informationen und Vorlagen für Taufkerzen finden Sie hier.

Fotografieren

Nach der Ordnung unserer Landeskirche ist es nicht ge­stattet, während des Gottesdienstes zu filmen oder zu fotografieren. Ein Erinnerungsfoto kann nach dem Got­tesdienst gemacht werden.

Wir bitten um Verständnis. Bitte weisen Sie auch Ihre Angehörigen darauf hin.

Parken

Bei der Regiswindiskirche sind nur wenige Parkplätze; sie sind den PKW's vorbehalten, mit denen die Täuflinge zur Kirche gebracht werden. Die anderen Taufgäste bitten wir, ihre Fahrzeuge auf dem Kiesplatz zu parken.

 

Für die Vorbereitung des Tauffestes und für den Tag selbst wünschen wir Ihnen gutes Gelingen und Gottes Segen.

 

 

 

Zuständiger Webmaster: Markus Hanselmann. E-Mail

Taufstein Martinskirche

Taufstein in der Martinskirche

 

 

"Wo du ein Kind siehst,

begegnest du Gott

auf frischer Tat.“

(Martin Luther)

Christus spricht:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

 

Matthäus 28, 18-20

Gemeindebrief

Die Taufe ist das Thema des Gemeindebriefs Juli 2010